Einbrecher haben es auf Haus und Wohnung abgesehen: Polizei bietet gratis Tipps

(Genf GE). Ist Ihr Zuhause gut geschützt? Die Genfer Kantonspolizei lädt die Bevölkerung am Mittwoch, 28. Oktober 2026, zu einem Präventionstag gegen Einbrüche ein.

An fünf Standorten stehen Polizistinnen und Polizisten für persönliche Gespräche zur Verfügung. Sie geben Tipps zum Einbruchschutz und helfen dabei, mögliche Schwachstellen von Wohnungen und Häusern zu erkennen.

Polizei.news informiert | Präventionstag gegen Einbrüche

Einbruchschutz: Die Polizei berät an fünf Standorten

Datum: Mittwoch, 28. Oktober 2026.

Ort: Fünf Standorte im Kanton Genf.

Angebot: Persönliche Beratung durch die Kantonspolizei Genf.

Themen: Einbruchschutz, Sicherheitsmassnahmen und mögliche Schwachstellen in Wohnungen und Häusern.

Polizeinotruf: Bei verdächtigen Beobachtungen 117 wählen.

Die Genfer Kantonspolizei informiert im Rahmen des Präventionstags darüber, wie sich Wohnräume besser vor Einbrechern schützen lassen.

Interessierte können mit den Einsatzkräften über die Sicherheit ihres Zuhauses sprechen und erfahren, worauf sie bei Türen, Fenstern und anderen möglichen Zugängen achten sollten.







Hier berät die Polizei am 28. Oktober

Für den Präventionstag sind folgende Standorte und Zeiten vorgesehen:

  • Carouge: Markt an der Place du Marché, 10.00 bis 12.00 Uhr.
  • Lancy: Markt an der Place du 1er-Août, 12.30 bis 14.30 Uhr.
  • Charmilles: Einkaufszentrum Charmilles, 13.00 bis 14.00 Uhr.
  • Le Lignon: Einkaufszentrum Le Lignon, 14.15 bis 15.15 Uhr.
  • Balexert: Einkaufszentrum Balexert, 15.30 bis 16.30 Uhr.

Die Polizistinnen und Polizisten geben praktische Ratschläge und zeigen auf, wie mögliche Sicherheitslücken im eigenen Zuhause erkannt werden können.

Die Aktion richtet sich an Personen, die ihr Zuhause besser schützen und mehr über wirksame Massnahmen gegen Einbruchdiebstahl erfahren möchten.

Wer verdächtige Situationen beobachtet, soll die Polizei unter der Notrufnummer 117 verständigen.

 

Quelle: Kantonspolizei Genf (Facebook-Mitteilung, aus dem Französischen übersetzt und bearbeitet von Polizei.news)
Bildquelle: Kantonspolizei Genf


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Drei Schwachstellen, die Einbrechern den Zugang erleichtern können

Wirksamer Einbruchschutz beginnt bei den alltäglichen Gewohnheiten und den baulichen Zugängen. Türen, Fenster und schlecht gesicherte Nebenräume verdienen besondere Aufmerksamkeit. Oft lassen sich bereits mit einfachen Massnahmen wichtige Sicherheitslücken schliessen.

1. Fenster und Türen richtig sichern: Schliessen Sie Fenster beim Verlassen der Wohnung vollständig. Ein gekipptes Fenster bietet keinen wirksamen Einbruchschutz. Auch die Haustür sollte immer verriegelt und nicht bloss zugezogen werden. Besonders wichtig sind leicht erreichbare Balkon- und Terrassentüren sowie Kellerfenster.

2. Versteckte Zugänge und Kletterhilfen beachten: Leitern, Gartenmöbel, Abfallcontainer oder niedrige Dächer können den Zugang zu höher gelegenen Fenstern erleichtern. Sichern Sie Kellerlichtschächte, Nebentüren und Garagenzugänge. Bewahren Sie Werkzeuge und Leitern möglichst in verschlossenen Räumen auf.

3. Abwesenheit nicht offensichtlich machen: Nutzen Sie Zeitschaltuhren oder geeignete Lichtsteuerungen, um während längerer Abwesenheiten eine bewohnte Wohnung zu signalisieren. Bitten Sie eine Vertrauensperson, den Briefkasten zu leeren. Veröffentlichen Sie Ferienpläne und Reisebilder möglichst nicht in Echtzeit auf öffentlich zugänglichen Social-Media-Profilen.

Gut zu wissen: Eine Alarmanlage oder Überwachungskamera ersetzt keine stabilen Türen und Fenster. Mechanische Sicherungen erhöhen den Widerstand gegen ein gewaltsames Eindringen. Elektronische Systeme können diesen Schutz ergänzen, sollten aber sinnvoll geplant und fachgerecht eingerichtet werden.

Besonders für Mietwohnungen: Auch ohne grössere Umbauten lassen sich Sicherheitsgewohnheiten verbessern. Dazu gehören eine konsequente Schliessroutine, ein sorgfältiger Umgang mit Schlüsseln und die Aufmerksamkeit für gemeinschaftliche Hauseingänge. Für bauliche Veränderungen ist die Zustimmung der Verwaltung oder Eigentümerschaft zu prüfen.

Bei einem Einbruch: Betreten Sie die Wohnung nicht, wenn sich möglicherweise noch jemand darin befindet. Vermeiden Sie jede Konfrontation und alarmieren Sie die Polizei unter 117. Berühren Sie mögliche Spuren möglichst nicht.

Eine ausführliche Anleitung zur Prüfung von Türen, Fenstern, Kellerzugängen und weiteren Schwachstellen bietet der redaktionelle Belmedia-Ratgeber „Einbruchschutz für Wohnungen und Häuser: Schwachstellen systematisch prüfen“.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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